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Röhr setzt auf Röhr

Möbelhersteller stärkt seinen Markennamen

Der Rietberger Systemmöbel Spezialist Röhr-Bush GmbH & Co. KG richtet sich strategisch neu aus. Unter dem neuen Geschäftsführer Helmut Roth (56), seit dem 1. Februar im Unternehmen, setzen die Rietberger allein auf den bewährten Markennamen Röhr; sichtbar auch im neuen Logo, demder Zusatz Bushnun fehlt.

An den Eigentumsverhältnissen hat sich nichts geändert. Der im Rietberger Ortsteil Mastholte ansässige Möbelbauer ist seit dem Herbst 2000 eine 100-prozentige Tochter des USKonzerns Bush Industries International. „Die in den USA sehr bekannte Marke Bush hat in Deutschland keinen eigenen Markenwert“, sagt Roth. Die Amerikaner störe der Wegfall des Namensteils Bush nicht. „Im Gegenteil: sie unterstützen unserenKurs einer besseren Vermarktung und zur Qualität ,Made in Germany‘.“

Mit den drei Produktlinien Büromöbel, Büro-Mitnahmemöbel und Junges Wohnen erzielte Röhr-Bush im vergangenen Jahr einen Umsatz von 50 Millionen Euro, davon 20 Prozent im Export. In vier Werken in Rietberg-Mastholte und einem Werk in Salzkotten-Mantinghausen beschäftigt das Unternehmen 350 Mitarbeiter. Vor zehn Jahren, vor dem Einstieg des US-Konzerns in das damals in Schwierigkeiten geratene Familienunternehmen, zählte der Möbelhersteller 700 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 225 Millionen Mark. Röhr stellte damals die Produktion von Schlafzimmern und Massivholzmöbeln ein.


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Wirtschaftsteil der "Neue Westfälische" vom 19.09.2007
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